München ist zwar technisch auch gut ausgestattet, hat aber bei weitem nicht so viel Erfahrung. Zum Vergleich: München hat max. 10 Zwerchfellhernienbabys im Jahr, wovon auch nur ein kleiner Teil an die ECMO-Maschine muss, während Mannheim bis zu 70 Babys im Jahr nachgeburtlich betreut und dementsprechend um einiges mehr an Erfahrung hat. Da jeder Eingriff Komplikationen mit sich bringen kann, haben wir uns entschlossen, die beste Betreuung zu nehmen und zur Geburt nach Mannheim zu fahren, auch wenn es bis zu 3 Monate dauern kann, bis wir entlassen werden können. Pascal wird den erstem Monat mit in Mannheim sein und Tabea wird wieder ihre Großeltern in Berlin beglücken und dort für ein paar Wochen in die Kita gehen. Ab Mai sind Pascal und Tabea dann wieder in München und kommen mich und den Kleinen immer besuchen.
Mittlerweile bin ich auch in einer Facebook-Gruppe für Babys mit angeborener Zwerchfellhernie, wo wir viele Fragen loswerden und uns mit anderen betroffenen Eltern austauschen können. Das ist sehr schön und hilfreich.
Jetzt müssen wir noch die nächsten 5 Wochen bis zum OP-Termin überstehen und hoffen, dass es nicht früher losgeht und alle Pläne wieder umgeschmissen werden.
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| Erste Frühlingsgefühle in München |


